Aus brachliegenden Weinbergs-Steillagen werden lebendige, ökologische Trüffelwälder – für Biodiversität, Landschaftspflege und genussvolle Zukunft.
Mitmachen & KontaktVerbuschte Steillagen auf Muschelkalk wieder in Wert setzen – nachhaltig, gemeinschaftlich und mit einem Hauch Luxus aus dem Boden.
Viele historische Weinbergs-Steillagen im Retztal liegen brach und verbuschen. Wir verwandeln sie in lichte Trüffelhaine: artenreiche Gehölze, die den besonderen Muschelkalkboden nutzen und gleichzeitig Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger schaffen.
Als Bürgergenossenschaft eG in Gründung verbinden wir Landschaftspflege, Biodiversität und regionale Wertschöpfung. Jeder Baum, der hier wächst, trägt zur Wiederbelebung einer einzigartigen Kulturlandschaft bei.
Krusty ist der treue Begleiter des Initiators und das offizielle Maskottchen der Trüffelinitiative Retzstadt. Als Weißer Großspitz hat er nicht nur charismatisches Aussehen, sondern auch eine feine Nase – ideal für die zukünftige Trüffelsuche.
Eine faszinierende Partnerschaft zwischen Baum und Pilz – und warum der fränkische Muschelkalk so gut geeignet ist.
Trüffel sind keine gewöhnlichen Pilze. Sie leben in einer engen Partnerschaft (Mykorrhiza) mit den Wurzeln bestimmter Wirtsbäume. Der Pilz hilft dem Baum, Nährstoffe und Wasser aufzunehmen – im Gegenzug erhält er Zucker aus der Photosynthese.
Auf den kalkreichen Muschelkalkhängen Frankens finden Burgunder- und Sommertrüffel ideale Bedingungen: warmer, gut durchlüfteter Boden, ausreichend Kalk und das typische Klima der Region.
Fachliche Orientierung: Trüffelverband e.V. – Verband für Trüffelanbau und Nutzung in Deutschland.
Mehr als eine Plantage: ein lichter, lebendiger Lebensraum.
Ein Trüffelhain besteht aus lockeren Gehölzen, die im klassischen 4 × 4 m Raster gepflanzt werden. Zwischen den Bäumen blühen Bienenweiden, und um jeden Stamm bleibt eine offene „Brûlé“-Baumscheibe – die typische vegetationsarme Zone, in der die Trüffel gerne fruchten.
So entsteht ein Mosaik aus Bäumen, Blüten und offenem Boden, das Insekten, Vögeln und dem Trüffelpilz gleichermaßen guttut.
Die aromatische Herbst- und Winterform – nussig, erdig und in Retzstadt bestens anbaufähig.
Die etwas mildere Sommerform derselben Art. Beide gedeihen hervorragend auf Muschelkalk.
Der „schwarze Diamant“ – intensives Aroma, anspruchsvoll und in warmen, kalkreichen Lagen möglich.
Auch Bianchetto genannt – milder, knoblauchartiger Duft und eine der frühesten Trüffelarten im Jahr.
Die Trüffelinitiative Retzstadt steckt mitten in der Vorbereitung. Wenn Sie Interesse haben, mitzumachen, Flächen einzubringen oder einfach mehr erfahren möchten – melden Sie sich jederzeit.
Nachricht sendenTrüffelinitiative Retzstadt
Bürgergenossenschaft eG i. Gr.
Markus Adelmann
Kapellenstraße 8
97282 Retzstadt
Kontakt:
info@trueffel-retzstadt.de
Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Markus Adelmann, Anschrift wie oben.
Hinweis: Das Projekt befindet sich in der Gründungs- und Planungsphase. Alle Angaben ohne Gewähr.